Pendellager

    Wägezellen benötigen zur Einleitung der Kräfte in Messeinrichtungen geeignete Lager. Sie sollen die Krafteinleitung in die Messachse stets zentrisch, axial und momentfrei gewährleisten. Um Querkräfte, bzw. Seitenkräfte zu verhindern, werden verschiedene Lager eingesetzt.

    Diese Bewegung ist begrenzt auf eine jeweils zulässige Horizontalverschiebung. Abhängig von dieser setzt man unterschiedliche Lagervarianten ein, wie Elastomerlager, Pendellager, Vielkugellager und Kegelspitze/Pfannenlager.

    Pendellager werden schon durch die Bezeichnung gut beschrieben. Es handelt sich um Lager, die durch das System immer wieder in die Ausgangslage zurück geführt werden. Die Kräfte pendeln sich sozusagen immer wieder in der Ausgangsposition ein.

    Bei der seitlichen Verschiebung durch auftretende Querkräfte findet auf balligen Flächen ein Abrollen statt. Dabei vergrößert sich der Abstand h. Da der Radius des Pendellagers größer ist als h/2, entstehen Rückstellkräfte, die das Einpendeln in die Ausgangslage bewirken. Die maximale horizontale Verschiebung beträgt etwa 1-10mm.

    Eine interessante Konstruktion ist es, die Wägezelle selbst mit in die Pendelstütze zu integrieren. Damit reduziert sich die Einbauhöhe.