Differenzialdosierer

    Differenzialdosierer sind wahre Alleskönner und haben seit den 80er Jahren viele volumetrische und gravimetrische Dosiersysteme abgelöst.

    Differenzialdosierer lassen sich sowohl für kleine bis zu mittleren Dosierbereichen einsetzen. Bei besten Umgebungsbedingungen arbeiten sie äußerst genau. Ihr Produktspektrum ist sehr flexibel und reicht von Schüttgütern, Flüssigkeiten bis hin zu schlecht fließenden Produkten. Eingesetzt werden sie bei vielen kontinuierlichen Prozessen wie zum Beispiel zur Beschickung von Extrudern, die eine hohe Kurzzeitdosierkonstanz erfordern. Auch in der Lebensmittelindustrie und in Laborbereichen werden sie mittels entsprechender Vorratsbehälter und angepasster Dosierorgane eingesetzt. Je nach Einsatz unterscheidet sich der Aufbau, der von kompakter Bauform bis zum modularen Konzept reicht.

    Das Prinzip: Mit der Abgabe von Material durch den Dosierer nimmt das Gewicht des Systems ab. Die Steuerung des Differenzialdosierer verändert die Zufuhrgeschwindigkeit und erreicht so, dass die Geschwindigkeit des Gewichtsverlustes mit der gewünschten Zufuhrgeschwindigkeit übereinstimmt. Steuerungen der Differenzialdosierer prüfen dabei kontinuierlich ob das Material fließt.

    Im Betrieb werden alle Komponenten bzw. das enthaltene Dosiermaterial permanent verwogen: der Dosierer, der Trichter und das Material.

    Gravimetrische Dosierer haben zum Beispiel geringe Schwankungen in der Zufuhrgeschwindigkeit. Diese Schwankungen liegen in der Füllmenge der Schnecken und in der Schüttdichte des Materials. Sie werden durch Anpassung der Schneckengeschwindigkeit kompensiert um eine gleichmäßige Abgabe des Produktes zu gewährleisten.

    Differenzialdosierer für Schüttgut bestehen aus: Vorratsbehälter, regelbarem Dosierorgan wie z. B. Schnecke, Rinne, Pumpe und aus Waage oder Wägezellen, Differenzialdosierregler, bzw. Differenzialdosierwaagenregler. Optional: z. B. Rührwerk zur Verbesserung des Schüttguts.

    Optimiert wurden die Differenzialdosierer von Schenck Process zum Beispiel für die Compound Industrie. Flexible Einbaumöglichkeiten, verschiedene Dosiergrößen und Behältergrößen passen sich jedem vorhandenen Raum an. Dank senkrechter Behälterwände wird praktisch jeder Millimeter ausgenutzt und auch das Fließverhalten des Schüttgutes zusätzlich positiv beeinflusst. Dank außermittiger Schneckenanordnung können bis zu acht Dosierer nebeneinander platziert werden. Antrieb und Schneckenanordnung sind noch bei der Montage anpassbar.

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