Darmstadt, 18. November 2015

    Holcim Deutschland profitiert beim Umrüsten dreier Zementwerke von Partnerschaft zu Schenck Process

    Wenige Wochen reichen für Go-Live von Versandautomation LOGiQ an drei Standorten

    Schenck Process hat in weniger als drei Monaten drei Zementwerke auf Smart-Factory-Standard hochgestuft. Die längjährig bestehende, sehr gute Kundenbeziehung zwischen dem Darmstädter Spezialisten für Mess- und Verfahrenstechnik und dem Schweizer Baustoffkonzern LafargeHolcim Ltd wird weiter erfolgreich fortgesetzt. Die gemeinsame Erfahrung beim Implementieren der Versandautomation LOGiQ in 18 Zementwerken auf dem osteuropäischen Markt im vergangenen Jahr hat jetzt die Umrüstung der ehemaligen Cemex-Werke für die Holcim Deutschland Gruppe erheblich beschleunigt. Die Anlagen in Dortmund, Duisburg und Beckum wurden erfolgreich Live geschaltet.

    Mit der Entscheidung, den Baustoffversand von der Automationssoftware von Schenck Process steuern und überwachen zu lassen, hat sich der Zementhersteller bewusst zu einer intensiven Beziehung entschieden. Auf seinen Wunsch entwickelten die Darmstädter aus den Softwaremodulen der LOGiQ Reihe eine einheitliche Softwarelösung mit standardisierten Workflows für den Zementversand und den Rohmaterialeingang. Bei der Umstellung der deutschen Werke bestätigte sich nun der Nachhaltigkeitseffekt dauerhafter Partnerschaften. „Holcim ist ein sehr guter und mit LOGiQ erfahrener Kunde. Mit Hilfe eines Integrationsteams von Schenck und Holcim wurde unsere Software – auch eigenständig durch den Kunden – auf allen Systemen installiert“, sagte Nino Stölzel, Key-Account-Manager von Schenck Process nach erfolgreichem Projektabschluss.

    LOGiQ automatisiert flexibel und intelligent

    Die Versandautomation LOGiQ vernetzt die lokale Intelligenz modular abgestimmter Hard- und Softwarebausteine für Logistiklösungen in der Schütt- und Stückgutindustrie. Das System automatisiert Abläufe und Warenströme von der Bestellung bis zum Versand. Hierbei steuert die Software gleichzeitig die Informationen von und zu Produktions-Prozessen und kommerziellen Systemen sowie die Interaktionen mit den beteiligten Personen und Maschinen. Ändern sich die Anforderungen des Kunden, kann die Anlage flexibel umkonfiguriert werden. Mit LOGiQ entscheiden sich Unternehmen für die Smart-Factory.

    Für die Holcim Zementwerke in Dortmund, Duisburg und Beckum lieferte Schenck Process im werkspezifisch angepassten Umfang:

    • LOGiQ Softwaremodule zur Steuerung der Fahrerselbstbedienung und der Automation mit SAP-, LOGON- und Prozessleitsystem-Anbindung
    • Terminals für Fahrerselbstbedienung mit den Funktionen registrieren, wägen, verladen und Lieferscheinerstellung
    • LKW-Waagen inklusive Einbau und Eichung, ausgestattet mit der neuesten Wägeelektronik DISOMAT® Tersus
    • Kontrollequipment für die Verkehrs- und Verladesteuerung

    Funktionierende integrierte Systeme festigen Partnerschaft

    Die Holcim (Deutschland) AG mit Sitz in Hamburg ist einer der führenden Baustoffhersteller Deutschlands (Zement, Gesteinskörnungen, Beton) und Tochtergesellschaft des weltweit größten Zementherstellers LafargeHolcim Ltd aus der Schweiz. Anfang 2015 hat Holcim seine Präsenz in Deutschland deutlich erweitert. Die Holcim Deutschland Gruppe ist nun mit rund 1.800 Beschäftigten an über 130 Standorten in zwölf Bundesländern tätig. Funktionierende integrierte Systeme sind wichtige Kernelemente der Geschäftsstrategie von Holcim. Deshalb hat der Hersteller bei der Wahl seiner eng mit sämtlichen Unternehmensprozessen verzahnten Transportautomation auf das Know-how von Schenck Process vertraut.

    Produktions- und Geschäftsprozesse verstehen und vernetzen

    LOGiQ ist die anpassungsfähige Lösung zum automatisierten Warenumschlag. Durch sein modulares Bausteinsystem bildet LOGiQ Logistikprozessketten mit auf Kundenwunsch abgestimmten Abläufen und lückenloser Dokumentierung. An sieben Tagen in der Woche, im 24-Stunden-Dauerbetrieb.

    Die Vorteile von LOGiQ sind:

    • Automatisierte Abläufe von der Bestellung bis zum Versand
    • Steuerung der Warenströme zu und von den Produktionsprozessen
    • Automatisierung des Datentausches zwischen Prozess- und kommerziellen Systemen
    • Lückenlose Dokumentierung aller Abläufe
    • Exakte definierte Ent- und Verladungen, auch ohne Bedienpersonal