Darmstadt, 16. April 2015

    LOGiQ Waste von Schenck Process: Prozessautomatisierung für Wertstoffhöfe der Zukunft

    • Tagung Wertstoffhof 2020, Schenck Process stellt intelligente Automation für Wertstoffhöfe vor

    • Modernes Selbstbedienkonzept ermöglicht Müllabgabe auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten

    • Höchste Wiegegenauigkeit und weitgehend wartungsfreie Komponenten

    Starre Öffnungszeiten passen im 21. Jahrhundert nicht mehr in eine Kundenwirklichkeit, in der Menschen Alltag und Arbeitszeiten so flexibel wie individuell organisieren müssen. Werktags zwischen 10 und 17 Uhr und samstags nur bis 12 Uhr Pappkartons, Glasflaschen, Plastikspielzeug, Sperrmüll selbst entsorgen? Nicht nur Berufstätige kommen ins Schleudern, wenn sich Abfälle Säckeweise vor der Haustür stapeln und der Wertstoffhof geschlossen ist.

    Zukunftsprojekt Wertstoffhof 2020

    Mit LOGiQ Waste, der intelligenten Automation von Schenck Process ist es möglich, Entsorgungszentren rund um die Uhr, an sieben Tagen in der Woche ohne Bedienpersonal zu betreiben. Das Darmstädter Unternehmen stellt seine Automationssoftware, am Beispiel des im Sommer 2013 in Betrieb genommenen Recyclinghofes der österreichischen Stadt Kufstein auf der Fachtagung „Wertstoffhof 2020 – Getrennthaltungsgebot und Novelle des ElektroG“ am 16. und 17. April in Augsburg vor. Im Rahmen der Tagung werden erste Ergebnisse der vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz unterstützten Studie Wertstoffhof 2020“ bekannt gegeben. Für die Studie wurden über tausend Wertstoffhöfe nach Trends, Interessenslagen der kommunalen Betreiber sowie Bedürfnisse der lokalen Wertstofferfassung befragt. Die Tagung beschäftigt sich außerdem mit den Themen Unfallverhütung, Service und Nutzerfreundlichkeit. Und zeigt professionelle Lösungen zur Lenkung von Verkehrsströmen, Erfassung von Daten und Entsorgungsgebühren. Über Recyclinghof Kufstein informiert am 16. April Bernhard Haider, Area Sales Manager von Schenck Process Austria.

    Kundenfreundlich und serviceorientiert

    LOGiQ Waste steht für selbsterklärende Prozesse, eichgenaues Wiegen und Kundennähe. Sämtliche Vorgänge auf Wertstoffhöfen, von der Einfahrt bis zum Bezahlvorgang an der Ausfahrtschranke, sind exakt vordefiniert und komplett automatisiert. Die Abgabe von kostenpflichtigem Abfall ist damit im Non-Stop-Betrieb möglich, ohne zusätzliches Personal. Dem Poka-Yoke-Prinzip , ein aus mehreren Elementen bestehendes Prinzip zur sofortigen Fehleraufdeckung und –verhinderung, folgend sind unbeabsichtigte Bedienfehler ausgeschlossen. Der Kunde zieht bei der Einfahrt an der Schrankenanlage ein Ticket oder bringt seine eigene Recyclinghofkarte mit. Haushaltsübliche Mengen Kunststoff, Kartonagen, Eisen- oder Elektroschott können in der Regel kostenlos abgegeben werden. Sperrmüll und unsortierter Restmüll allerdings wird auf Wertstoffhöfen gewogen und berechnet. Im LOGiQ Waste-Konzept sind die Sammelcontainer für den kostenpflichtigen Müll von Rollgittern versperrt, die sich erst öffnen, wenn die Recyclinghofkarte oder das Einmalticket zur Erfassung der Daten über den Sensor am Bedienterminal gehalten werden. Der Müll ist wird eichgenau gewogen und das Gewicht auf der Karte abgerechnet. Bezahlt wird nun einfach und schnell am Kassenautomaten. An der Ausfahrtsschranke wird die Karte abschließend kontrolliert, der Bezahlvorgang kann hier nachgeholt werden.

    Kostensparend und hochflexibel

    Die Sperrmüllcontainer stehen auf den robusten Containerwaagen von Schenck Process mit hoher Kantenbelastbarkeit und massiven Stoßdämpfern. Bei Abtransport werden die vollen Container sicher über ein Schienensystem auf den bereitstehenden LKW verfahren. Die Schranken können gesteuert, der Kassenstand jederzeit kontrolliert, Fehlermeldungen abgerufen und Live-Streams angesehen werden.

    LOGiQ Waste ermöglicht Betreibern von Wertstoffhöfen volle Flexibilität in der Planung von Öffnungszeiten bis zu 24 Stunden an sieben Tagen in der Woche, ohne zusätzlichen Personalbedarf. Sämtliche Komponenten sind weitgehend wartungsfrei.

    Alle Anlagenkomponenten auf einen Blick:

    • Anmeldeterminal aus lackiertem Stahl mit ComServer und Heizung. Anzeige, Kartenspender/-leser, Handtaster, Sprechstelle.

    • Kartenspender/-leser in Kombination für einen Vorrat von bis zu 500 Karten. Gleichzeitiges Kartenspenden und –lesen. Lesen und wiederausgeben von Dauerkarten, einziehen von Einmalkarten.

    • Schrankenanlage mit integrierter Steuerung für automatisches Öffnen und Schließen durch Induktionsschleife und ID-Kartenleser. Entriegelung für manuelle Öffnung per Schlüssel. Inklusive Induktionsauswerter und Induktionsdraht.

    • Feuerverzinkte Containerwaagen für Standard- oder Presscontainer. Netto Wägebereich bis maximal 7.500 kg. Mindestlast 10 kg, die Mindesteinwurfmenge entspricht dem Mindestpreis.

    • Terminal für die Containerwaage aus lackiertem Stahl mit ComServer und Heizung. Wägeterminal Disomat Tersus mit Plexiglasabdeckung, Gewichts- und Dialoganzeige. Kartenleser und Ende-Taste zum Schließen des Rollgitters.

    • Aluminiumrollgitter in Wabenform, ausgelegt für eine hohe Laufleistung, inklusive der erforderlichen Sicherheitseinrichtungen.

    • Kassenautomat aus Edelstahl mit ComServer und Heizung. Dialogeinheit, ID-Kartenleser, Geldschein- und Münzannahme, Integration des Bankomatkassenmoduls, Sprechstelle und Belegdrucker.

    • Ausfahrtsterminal aus lackiertem Stahl mit ComServer und Heizung. Anzeige- und Dialogeinheit, Integration des Bankomatkassenmoduls, Sprechstelle.

    • Tablet-PC für die mobile Stückgutübernahme auf Halterung mit ID-Kartenleser montiert. Datenerfassung betriebssicher über Web-Server

    Die Vorteile von LOGiQ sind:

    • Automatisierte Abläufe von der Einfahrt bis zum Bezahlvorgang

    • Automatisierung des Datentausches

    • Lückenlose Dokumentierung aller Abläufe

    • Exakt definierte Vorgänge, auch ohne Bedienpersonal