Darmstadt, 01. August 2007

    LOGiQ®: Neue intelligente Software bei Schenck Process

    Als ersten Baustein einer neuen Produktpalette wird derzeit die intelligente Software LOGiQ® bei Schenck Process eingeführt. Sie ist als Middleware für die Automatisierung der Disposition und Verladung von Schütt- und Stückgütern positioniert und grundsätzlich für alle Industriebereiche geeignet. Im Fokus stehen jedoch die Zement-, die Chemie- und die Stahlindustrie.

    Die Software wurde auf Basis der Programmiersprache Java konzipiert und ist daher mit den verschiedensten Betriebssystemen einsetzbar. Java ist – neben .NET von Microsoft – eine von zwei Softwareplattformen, die sich in den letzten Jahren herausgebildet haben und alle Voraussetzungen für moderne Softwarelösungen bieten. Auf Java fiel die Entscheidung vor allem deshalb, weil sie im Unterschied zu .NET als unabhängiges System konzipiert ist. Für ein Unternehmen wie Schenck Process, das seine Kunden weltweit bedienen und ihnen dabei für verschiedene Umgebungen optimale Lösungen zur Verfügung stellen will, ist dies eine unverzichtbare Voraussetzung. Mit Java ist es möglich, Software für die unterschiedlichsten Betriebssysteme zu entwickeln.

    Die Unabhängigkeit von einer vorgegebenen Plattform gibt dem Kunden größere Entscheidungsfreiheit, er kann zum Beispiel sowohl Linux- als auch Windows-Rechner einsetzen. Zudem bringt sie eine Kostenreduzierung mit sich, denn die Installation proprietärer Software ist nicht mehr notwendig. Durch eine vollständige Entkopplung von der Datenschicht bietet LOGiQ® außerdem auch Unabhängigkeit von den beim Kunden bevorzugten Datenbanken.

    Bereits seit 1999 arbeitet Schenck Process mit einer hochwertigen Versandautomation, der Enterprise Software „Loading Automation System“, welche die einzelnen Bereiche der Schüttgut- und Stückgutindustrie mit einem Softwarepaket für verschiedene Aufgaben bedienen kann. Doch in den letzten Jahren nahmen die Anforderungen an die Logistik kontinuierlich zu. Kopplung zu Produktionsdatensystemen und externen Transportunternehmen sind notwendig geworden und die rasant wachsende Nutzung des Internet macht neue Konzepte notwendig. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, startete Schenck Process 2005 die Modernisierung der Softwareplattform für die Versandautomation.

    Im Zuge dessen erfolgte eine Vernetzung, die das Wissen innerhalb der Schenck Process GmbH auf unkonventionelle Art bündelt: Die Zusammenfassung verschiedener Fachabteilungen in einem virtuellen Softwarehaus schuf erst die Voraussetzungen für die Entwicklung von LOGiQ® als völlig neu konzipierter Software. LOGiQ® läutet eine Softwareoffensive im Hause Schenck Process ein, im Zuge derer unter anderem Produkte im Bereich der PC-gestützten Steuerungs- und Regeltechnik, sowie bei In-Fahrt Diagnosesysteme entwickelt werden sollen.