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Menschen bei Schenck Process

(Ehemalige BA)/DH-Studenten berichten


Zum Beispiel Mareike Kallenbach
Mareike Kallenbach studiert seit 2009 an der DHBW Mannheim Mechatronik und schließt ihr Studium mit dem Titel Bachelor of Engineering ab.

Ein paar Fragen an Mareike Kallenbach


SP: Warum haben Sie sich für das duale Hochschulstudium entschieden und warum bei Schenck Process?
MK: Das Ausschlaggebende für mich war der hohe Praxisbezug und die Praxiserfahrung, die man in den Praxisphasen sammelt. Ich denke es kann nur von Vorteil sein möglichst früh ins Berufsleben zu schauen und so zu sehen für was man lernt und wie man das Gelernte anwendet. Ein weitere wichtiger Punkt ist natürlich, dass man eine Ausbildungsvergütung bekommt und sich somit keine Gedanken über die Finanzierung seines Studiums machen muss.
Für Schenck Process habe ich mich entschieden, weil es auf mich einen interessanten Eindruck machte. Die Produkte haben mein Interesse geweckt und auch, dass das Unternehmen weltweit tätig ist finde ich von Vorteil. Ich habe so die Möglichkeit in einer Praxisphase auch einmal ins Ausland zu gehen.


SP: Wie sind Sie auf Schenck Process und das Duale Studium aufmerksam geworden?
MK: Von der Möglichkeit des Dualen Studiums habe ich zum ersten Mal auf der Hobit in Darmstadt erfahren. Ich habe mich dann weiter informiert und war beim Tag der offenen Tür in Mannheim. Von da an stand für mich fest, dass ich ein Duales Studium machen möchte. Über die Homepage der DH habe ich mich genauer über die Studiengänge informiert und mir Firmen heraus gesucht, die für mich in Frage kamen.


SP: Was würden Sie Schülern sagen, die sich für ein solches Studium interessieren? Was muss man mitbringen?
MK: Man sollte schon ein Grundwissen in Mathe und Physik mitbringen.
Eine weitere wichtige Eigenschaft die man mitbringen sollte ist Selbstdisziplin. Es kommt nicht selten vor, dass Vorlesungen bis 20 Uhr gehen und es gehört schon was dazu, sich dann noch zum Lernen zu motivieren. Auch weitere Soft-Skills (z.B. Teamfähigkeit und Kommunikationsfähigkeit) sind sehr wichtig.


SP: Gibt es etwas, was Sie zukünftigen DH-Studenten mit auf den Weg geben möchten?
MK: Nehmt aus dem Praxisphasen möglichst viel mit. Schaut über den Tellerrand hinaus und fragt nach. Es gibt so viele neue Dinge, von denen ihr vorher noch nie gehört habt und jeder wird Verständnis dafür haben. Niemand kann ahnen, was ihr schon wisst und was noch nicht.


SP: Wie haben Sie Ihr bisheriges Studium und die Praxisphasen bei Schenck Process erlebt?
MK: In meiner ersten Praxisphase war ich in der Montage. Hier durfte ich viel mithelfen und habe so viele Maschinen kennen gelernt.
Die zweite Praxisphase habe ich im Qualitätsmanagement verbracht. Hier habe ich viel über Prozesse und Abläufe im Unternehmen erfahren. Ich durfte an Audits teilnehmen, Prozesse analysieren und Verbesserungsvorschläge einbringen.
In der dritten Praxisphase war ich im IBS Transport Automation. Ich habe dort ein übergreifendes Projekt bearbeitet. Es ging darum für einen unserer Wägesensoren eine neue Prüfvorrichtung zu entwickeln um die Querkraftempfindlichkeit zu ermitteln. Es waren zunächst Vorüberlegungen notwendig, dann wurde konstruiert und zuletzt geprüft. Als die gefertigten Teile kamen war es ein tolles und erleichterndes Gefühl, dass alles gepasst hat. Nebenbei habe ich viel vom laufenden Geschäft mitbekommen. Ich durfte mit zu Kunden fahren und war auch mit dem Vertrieb unterwegs.
Meine vierte Praxisphase werde ich wahrscheinlich in Australien verbringen und ein kleines Projekt unserer Location bearbeiten.


SP: Was war Ihr bisheriges Highlight bei Schenck Process?
MK: Bis jetzt hatte ich zwei kleine Highlights. Das erste war in der Montage als wir Besuch von einem Kunden aus Estland hatten. Wir sollten ihm erklären wie ein Teil einer Maschine montiert und repariert wird. Ich durfte dabei auf Englisch übersetzen. Es war für mich schon eine kleine Herausforderung. Mit Englisch hatte ich kein Problem, aber die große Auswahl an technischen Vokabeln hat mir gefehlt.
Mein zweites Highlight war eine Dienstreise zu einem Lieferantenaudit ins Saarland. Wir haben uns angeschaut wie dort produziert wird, welche Dokumente er uns zukommen lassen muss und was wir verbessern müssen, damit alles normkonform abläuft. Im Anschluss daran sind wir noch Essen gegangen.


SP: Wissen Sie schon, wo Ihre Interessen liegen bzw. was Sie nach dem Studium machen möchten?
MK: Nein bis jetzt weiß ich das noch nicht. Mein Ziel ist es zunächst einen guten Bachelor Abschluss zu machen. Auf dem Weg dorthin möchte ich mir viele unterschiedliche Abteilungen anschauen und hoffe, dass darunter eine ist, bei der ich mir vorstellen kann nach meinem Studium zu arbeiten. Ich könnte mir aber auch vorstellen noch weiter zu studieren und meinen Master zu machen.


SP: Schenck Process als Arbeitgeber, was fällt Ihnen hierzu ein?
MK: Ich habe mit Schenck Process als Arbeitgeber bis jetzt nur gute Erfahrung gemacht und meine Entscheidung nicht bereut. Als DH-Student wird man gefördert und bekommt viele Möglichkeiten. Man wird in Abteilungen eingesetzt, in denen es eine richtige Aufgabe gibt und wird so auch schon zum selbstständigen ingenieurmäßigen Arbeiten hingeführt.


SP: Was machen Sie in Ihrer Freizeit?
MK: Im Moment sehr wenig, da das Studium sehr zeitintensiv ist. Wenn es die Zeit zulässt bin ich ehrenamtlich in der Kirchengemeinde aktiv. Außerdem tanze ich und gehe gerne zelten.
Da ich während meiner Schulzeit im Ausland war bin ich auch in dieser Hinsicht noch aktiv und betreue werdende Austauschschüler und Gastschüler, die ihr Jahr in Deutschland verbringen.


SP: Gibt es noch etwas, was Ihnen am Herzen liegt, was Sie zukünftigen DH-Studenten mit auf den Weg möchten?
MK: Ich möchte alle Mädels ermutigen, die mit dem Gedanken spielen ein Ingenieurstudium zu beginnen. Habt keine Angst davor. Ihr werden viele nette Leute treffen, die euch dafür respektieren.

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Mareike Kallenbach
Studiengang Mechatronik

„Ich möchte alle Mädels ermutigen, die mit dem Gedanken spielen ein Ingenieurstudium zu beginnen. Habt keine Angst davor.“

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